dipl. Betriebswirtschafter/in HF

Berufsbild

In Wirtschaft und Verwaltung sind heute Generalisten gefragt, die Fach- und Führungsverantwortung übernehmen. Es braucht Generalisten die fundiertes Fachwissen in den Bereichen Rechnungswesen, Marketing oder Mitarbeiterführung mitbringen. Der Bildungsgang dipl. Betriebswirtschafter/in HF ist eine breite und fundierte Betriebs- und volkswirtschaftliche Ausbildung. Im Bildungsgang dipl. Betriebswirtschafter/in HF steht die Praxis an erster Stelle. Das oberste Ziel der HFLU Höheren Fachschule Luzern ist die Studierenden auf ihre berufliche Zukunft vorzubereiten und dadurch das Rüstzeug für eine erfolgreiche Karriere mitzugeben. Aus diesem Grunde hat der Titel dipl. Betriebswirtschafter/in HF ein hohes Ansehen in der Wirtschaft. Die HFLU Höhere Fachschule Luzern ist stark verankert in der Zentralschweiz und steht in stetigem Austausch mit Wirtschaftsvertretern aus der Region. Ausserdem werden die Lehrpläne laufend aktualisiert um immer das Wissen mit dem neusten Stand zu vermitteln. Auf Grund dessen sind unsere Ausbildungen immer am Puls der Zeit und zukunftsorientiert.

 

Zielpersonen

Der berufsbegleitende Bildungsgang dipl. Betriebswirtschafter/in HF richtet sich an praxiserprobte und einsatzwillige Berufsleute aller Branchen, die eine Führungsfunktion anstreben oder sich darin behaupten wollen. Der Bildungsgang dauert sechs Semester und verlangt ein hohes Durchhaltevermögen.

 

Ziele des Bildungsgangs

  • Sie sind in der Lage, Ihre erworbenen Kenntnisse  in der Praxis anzuwenden
  • Die Ausbildung an der HFLU befähigt Sie, konzeptionell und effizient mit den geeigneten Problemlösungsmethoden zu arbeiten
  • Die Teilnehmenden entwickeln sich zu starken, entscheidungsfähigen Persönlichkeiten, die befähigt sind Fach- und Führungsverantwortung zu übernehmen

 

Voraussetzungen für dipl. Betriebswirtschafter/in HF

2 Jahre einschlägige kaufmännische Berufserfahrung

und eine der folgenden Ausbildungen:

  • ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis Kaufmann/Kauffrau Profil E oder M oder
  • ein kaufmännisches Berufsmaturitätszeugnis oder
  • einen eidg. Fachausweis als Technischer Kaufmann / Technische Kauffrau oder
  • Maturitätszeugnis mit Schwerpunktfach Wirtschaft und Recht
  • ein Diplom einer vom Bund anerkannten Handelsmittelschule

 

3 Jahre einschlägige kaufmännische Berufserfahrung

  • und die nachfolgenden Bedingungen müssen erfüllt sein:
  • ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis eines anderen Berufs mit mindestens dreijähriger Grundbildung verfügt oder
  • ein Maturitätszeugnis mit beliebigem Schwerpunktfach oder
  • ein höheres Wirtschaftsdiplom HWD oder gleichwertige Ausbildung
  • und im Rahmen des Zulassungsverfahrens die notwendigen kaufmännischen Grundkenntnisse nachweist

 

Der Bildungsgang wird berufsbegleitend durchgeführt. Aus diesem Grunde muss zwingend eine wöchentliche Berufstätigkeit von mindestens 50 Prozent der Normalarbeitszeit nachgewiesen werden. Sind sie nicht sicher, ob Ihre Vorbildung für diesen Bildungsgang ausreichend ist? Wir helfen Ihnen gerne weiter.

 

Wir freuen uns auf Ihren Anruf auf 041 210 66 01 oder Ihre Mail.

 

Nutzen des Bildungsgangs

  • Mit dem Titel: Dipl. Betriebswirtschafter/in HF sind Sie befähigt eine Kaderposition in Wirtschaft und Verwaltung zu übernehmen.
  • Als Generalist stehen Ihnen viele Positionen und Möglichkeiten offen.
  • Sie können vielseitige Funktionen in unterschiedlichen Branchen und Bereichen übernehmen.
  • Sie sammeln Erfahrungen und spezialisieren sich erst dann, wenn es Ihren Interessen entspricht.

 

Titel

  • Dipl. Betriebswirtschafter/in HF
  • Professional Bachelor ODEC (Verbandstitel: Schweizerischer Verband der dipl. Absolventinnen Höherer Fachschulen)
  • Englische Bezeichnung: Advanced Federal Diploma of Higher Education in Business Administration
  • Referenzniveau gemäss European Qualifications Framework (EQF) auf Stufe 6, entspricht einem Bachelor-Abschluss

 

Internationale Anerkennung

Dipl. Betriebswirtschafter/innen können die Europa-Zertifikate der European Qualifications Framework (EQF) erlangen. Das EQF ist ein Übersetzungsinstrument, das nationale Abschlüsse europaweit vergleichbar und verständlich macht. Dadurch soll die Mobilität von Beschäftigten und Lernenden zwischen den verschiedenen Ländern gefördert und ihr lebenslanges Lernen erleichtert werden. Ausserdem wird der Abschluss «dipl. Betriebswirtschafter/in HF» international vergleichbar, verständlich und anerkannt: Ein grosser Vorteil für Ihre Berufschancen im In- und Ausland.

 

Positionierung des Bildungsgangs

Im Vergleich zu Hochschulabsolvierenden, deren Ausbildung stark wissenschaftlich orientiert ist, sind dipl. Betriebswirtschafter/innen HF durch ihre Ausbildung und Berufserfahrung stark arbeitsmarkt- und umsetzungsorientiert. Wirtschaft und Verwaltung suchen nach Generalisten, die in der Lage sind, die vielfältigen betriebswirtschaftlichen Herausforderungen im beruflichen Alltag zu meistern und nachhaltig zu lösen. Aus diesem Grunde besitzen HF-Ausbildungen ein hohes Ansehen in der Wirtschaft.

 

Weiterbildung

Der Abschluss dipl. Betriebswirtschafter/in HF berechtigt vorbehältlich der Praxisanforderungen zum Zugang zu Nachdiplomstudiengängen HF (z.B Wirtschaftskommunikation). Es ist möglich sich zu spezialisieren und in einer Fachrichtung ein eidg. Diplom zu erwerben. Aufgrund des neuen Rahmenlehrplans (siehe Website des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI www.sbfi.admin.ch) müssen alle Höheren Fachschulen ein eidg. Anerkennungsverfahren durchlaufen. Die HFLU Höhere Fachschule Luzern unterzieht sich diesem Prozess.

 

Lehrstoff

Der Stoffplan der HFLU Höheren Fachschule Luzern stützt sich auf den Rahmenlehrplan Betriebswirtschafter/in HF ab, der vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) genehmigt worden ist. Der Rahmenlehrplan gibt Handlungsfelder vor, welche direkt aus der beruflichen Praxis abgeleitet sind. Hinzu kommt Wirtschaftsenglisch, das Sie mit dem renommierten Cambridge-Zertifikat BEC Vantage oder Higher abschliessen. Wenn Sie bereits Cambridge-Zertifikate (BEC Vantage oder BEC Higher) besitzen, führen diese zur Dispensation im Wirtschaftsenglisch.

 

Handlungsfelder

Im Rahmenlehrplan der Höheren Fachschulen für Wirtschaft wird der Lernstoff festgelegt. Dieser wird in 11 Handlungsfelder (HF) unterteilt:

 

HF 1: Unternehmensführung

Dipl. Betriebswirtschafter/innen HF beschäftigen sich mit der Gestaltung, Lenkung und Entwicklung von Unternehmen. Dementsprechend ist auch die Führung von Mitarbeitenden ein wichtiger Aspekt.

 

HF 2: Marketing / PR

Dipl. Betriebswirtschafter/innen HF erarbeiten Marketingkonzepte und setzen diese unter Einsatz von entsprechenden Marketinginstrumenten in die Praxis um. Neben dem klassischen Marketing lernen Sie bei der HFLU auch das Digitale Marketing richtig einzusetzen.

 

HF 3: Produktion

Dipl. Betriebswirtschafter/innen HF gestalten Produktionsabläufe und begleiten und überwachen deren Umsetzung. Sie verstehen die Herstellung als Wertschöpfungsprozess im Sinne der Leistungserstellung und berücksichtigen bei deren Gestaltung auch technische Innovationen.

 

HF 4: Beschaffung und Logistik

Dipl. Betriebswirtschafter/innen HF analysieren Distributionsprozesse und setzen Optimierungsmassnahmen um. Ausserdem können sie die geeignete Vertriebsart und -form ausarbeiten und umsetzen.

 

HF 5: Qualität, Umwelt, Sicherheit

Dipl. Betriebswirtschafter/innen HF sind in Übereinstimmung mit der Unternehmenspolitik verantwortlich für die Einhaltung von Qualitäts-, Umwelt- und Sicherheitsgrundsätzen und –normen im eigenen Arbeitsumfeld.

 

HF 6: Personalwesen

Dipl. Betriebswirtschafter/innen HF sind verantwortlich im Bereich Human Resources für die Personalplanung, -beschaffung und -entwicklung. Sie führen Bewerbungsgespräche, informieren die Mitarbeitenden über Änderungen im HR und setzen die wirtschaftlichen und sozialen Ziele im Personalmanagement um.

 

HF 7: Finanzierung und Investition

Dipl. Betriebswirtschafter/innen HF fällen Finanzierungs- und Investitionsentscheidungen und übernehmen Verantwortung für die Bereiche Kapitalbeschaffung, -einsatz, und -bewirtschaftung. Dabei setzen sie die entsprechenden Massnahmen wirksam um und berücksichtigen die Ansprüche aller relevanten Gruppen.

 

HF 8: Rechnungswesen

Dipl. Betriebswirtschafter/innen HF sind sich der Bedeutung der finanziellen Auswirkungen unternehmerischer Tätigkeiten bewusst und sind entsprechend besorgt für ein leistungsfähiges Rechnungswesen. Demzufolge können Sie auch komplexere Situationen im Rechnungswesen bewältigen.

 

HF 9: Informatik

Dipl. Betriebswirtschafter/innen HF sind verantwortlich für den gezielten Einsatz von Informatikmitteln im eigenen Arbeitsumfeld. Desweiteren gewährleisten sie die Datenorganisation, die Datensicherheit und den Datenschutz.

 

HF 10: Organisationsgestaltung und -entwicklung

Dipl. Betriebswirtschafter/innen HF initiieren und begleiten einerseits den organisatorischen Wandel in ihrem Arbeitsbereich. Andererseits kennen Sie Methoden und Instrumente, um aktiv an Lösungen für organisatorische Fragestellungen mitzuarbeiten.

 

HF 11: Projektmanagement

Dipl. Betriebswirtschafter/innen HF führen Projekte in ihrem Arbeitsumfeld professionell und arbeiten in grösseren Vorhaben in unterschiedlichen Rollen mit. Überdies sind Sie in der Lage, Methoden und Instrumente des Projektmanagements zum Nutzen des Gesamtunternehmens einzusetzen.

 

Weitere Fachgebiete wie Kommunikation in Deutsch und Englisch, Statistik, Recht, Steuern und Volkswirtschaft sind integrale Bestandteile der Handlungsfelder.

Promotion

Am Ende des ersten- und zweiten Studienjahren müssen Sie jeweils die Promotion erreichen, dass Sie in das nächste Studienjahr übergehen können. Die Promotionsnote setzt sich aus der Erfahrungsnote (50 %) und der Promotionsprüfung (50%) zusammen. Der Durchschnitt muss mind. die Note 4.0 betragen. Bei einer Nicht-Promotion haben Sie einmal die Möglichkeit das Studienjahr zu wiederholen.

 

Prüfungen

Prüfungen dienen einerseits der Leistungsmessung und dem Kompetenznachweis, können aber auch eine wertvolle Unterstützung des Lernprozesses darstellen. Dies dann, wenn sie nicht erst am Schluss stattfinden, sondern gleichsam wie ein roter Faden die Ausbildung begleiten. Auf diese Weise wird der zunehmenden Ausprägung und Vernetzung der erarbeiteten Inhalte und dem Anspruch nach konsequenter Förderung der Handlungskompetenz besser Rechnung getragen. Dabei kommen ganz unterschiedliche Prüfungsformen zur Anwendung. Manche Prüfungsleistungen erbringen Sie als individuelle Hausaufgaben, andere als Gruppenarbeiten oder in Form von klassischen Prüfungen. In jedem Hauptfach absovieren Sie mehrere unterschiedlich ausgestaltete Prüfungsleitstungen. Damit bieten sich verschiedene Gelegenheiten, einen Leistungsnachweis über den geigenen Lernerfolg zu erbringen.

 

Diplomarbeit

Die Diplomprüfung hat zum Ziel, dass die während der Ausbildung erlangten Kompetenzen in einer umfassenden Arbeit im letzten Studienjahr dokumentiert werden. Sie umfasst einerseits eine schriftliche praxisorientierte Diplomarbeit sowie eine mündliche Prüfung, die einem Fachgespräch zur Diplomarbeit entspricht.

 

Lehrmethoden

Die Grundlagen werden durch Vorträge, Präsentationen und Lehrgespräche mit Praxisbeispielen vermittelt. Der Lehrstoff wird nach neusten Erkenntnissen für „gehirngerechtes Lernen“ vermittelt. Dies verringert den Lernaufwand deutlich. Im Zentrum steht eine konsequente Kompetenzorientierung. Dies bedeutet, dass der Bildungsgang dem Anspruch nach Praxisnähe bzw. Förderung der Handlungskompetenz Rechnung trägt. Diese verbindet Wissen, Einstellungen und Fertigkeiten.

 

Präsenzunterricht

Der Präsenzunterricht dient der Einführung in ein Themengebiet, der Vertiefung der Inhalte sowie der Umsetzung des Gelernten in Praxissituationen. Dazu werden Gruppenarbeiten und Rollenspiele durchgeführt, Praxisbeispiele präsentiert und bearbeitet, Diskussionen geführt und der Erfahrungsaustausch gepflegt.

 

Selbststudium

Das Selbststudium dient der Vorbereitung und Nachbereitung des Präsenzunterrichts. Anhand konkreter Aufgabenstellungen werden Sie gezielt angeleitet. Das Selbststudium dient aber auch der Förderung der Eigenverantwortung und der Selbststeuerung des Lernprozesses.

 

Unterrichtsort

Hochschule Luzern – Wirtschaft | Zentralstrasse 9

Modernste Infrastruktur, zentrale Lage im Bahnhof Luzern mit Parkmöglichkeiten in nächster Nähe.

 

Ferien

Die Ferien richten sich nach den Schulferien der Stadt Luzern. Ausgenommen bei Prüfungsvorbereitungen und Prüfungen.

 

Daten

17. April 2018 – April 2021
17. Oktober 2018 – Oktober 2021

 

Unterrichtszeiten

Start am 17. April 2018

Jeden Dienstag 18:15 – 21:30 Uhr und abwechselnd Donnerstag 18:15 – 21:30 Uhr / Samstag 08:15 – 12:20 Uhr

Bsp. Woche 1: Di/Do   Woche 2: Di/Sa   Woche 3: Di/Do usw.

 

Start am 17. Oktober 2018

Jeden Montag 18:15 – 21:30 Uhr und abwechselnd Mittwoch 18:15 – 21:30 Uhr / Samstag 08:15 – 12:20 Uhr

Bsp. Woche 1: Mo/Mi   Woche 2: Mo/Sa   Woche 3: Mo/Mi usw.

Investition

Preisliste von der HFLU Höhere Fachschule Luzern zum Bildungsgang dipl. Betriebswirtschafter/in HF.

Die HFLU steht für eine transparente Preispolitik. Es fallen keine zusätzlichen Kosten an. In den Semestergebühren sind Unterricht, Lehrmittel, Lernplattform, Fallstudienkorrekturen, Transferaufgaben und Prüfungen schriftlich und mündlich enthalten. Nicht enthalten sind freiwillige Stützkurse, persönliche Auslagen bei allfälligen Workshops und Seminaren für Konsumationen, Essen usw. Preisänderungen bleiben vorbehalten. Die Kantone unterstützen die Weiterbildung auf Stufe Höhere Fachschule mit Studienbeiträgen. Bei den publizierten Preisen sind die Studienbeiträge von CHF 2’000.– pro Semester bereits abgezogen.

Zuzüglich

• Einmalige Einschreibegebühr CHF 500

• BEC-Zertifikat

• Allfällige Vorbereitungskurse z.B im RW

Häufig gestellte Fragen

Die Ausbildung ist nur ein Indikator um die Höhe des Gehalts zu bestimmen. Weitere Indikatoren sind:

– Branche (Je nach Brache variieren die Verdienstmöglichkeiten stark)

– Berufserfahrung

– Spezielle Fähigkeiten (z.B Sprachen)

– Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt

– Persönlichkeit

Im nachfolgenden PDF finden Sie interessante Fakten zum Thema Saläre auf Stufe Höhere Fachschule im Bereich Wirtschaft.

 

Salaere_HF_2017_2018

Grundsätzlich ist dies möglich. Die meisten Studierenden arbeiten 80 bis 100% während Ihrer Weiterbildung. Die Unterrichtszeiten sind so ausgelegt, das eine Tätigkeit mit 100 Stellenprozenten möglich ist. Es gibt nur wenige Workshops (ganztägig) die nicht auf die Unterrichtstage fallen. Zu erwähnen ist auch, dass die HFLU Höhere Fachschule Luzern spezialisiert ist auf berufsbegleitende Weiterbildungen. Um möglichst effizient zu lernen ist der Bildungsgang bis ins Detail durchgeplant und wir verzichten bewusst auf Studienreisen ins Ausland um die Studierenden nicht noch mehr zeitlich zu belasten. Zu diesem Zweck arbeitet die HFLU Höhere Fachschule Luzern auch mit einer e-learning Plattform, von welcher die Studierenden via App auf dem Smartphone immer Zugriff zu Ihren Dokumenten haben. Ob eine Arbeitstätigkeit von 100 Prozent zu empfehlen ist hängt aber von verschiedenen Faktoren ab:

– Vorbildung

– Individuelle Lerngeschwindigkeit des Studierenden

– Auslastung im Arbeitsalltag und Arbeitsstunden pro Woche

– Familiäre Situation

– Belastbarkeit

Zu diesem Zweck haben wir bei unseren Studierenden eine Umfrage gemacht. Laut dieser Umfrage wenden unsere Studierenden ca. acht bis zwölf Stunden neben dem Studium für die Schule auf. Hier muss aber berücksichtigt werden, dass auch hier folgende zwei Faktoren berücksichtigt werden müssen:

– Vorbildung

– Individuelle Lerngeschwindigkeit des Studierenden

Unsere Studierenden haben eine Unterrichtspflicht von mind. 80 Prozent. Im ersten Studienjahr haben wir die Möglichkeit eine Dispensationen auszusprechen wenn eine entsprechende Vorbildung gegeben ist. Um die Möglichkeit einer Dispensation abzuklären verweisen wir Sie auf das Formular Vorabklärung Zulassungsbedingungen.

Die Ausbildungen bei der HFLU Höheren Fachschule Luzern werden grosszügig von den Kantonen unterstützt, unabhängig von Ihrer finanziellen Situation. Bei einer Anmeldung wird Ihnen das Formular für die Kantonsbeiträge zugestellt. Bei den kommunizierten Preisen sind die Kantonsbeiträge bereits abgezogen.

Die Abschlüsse auf Stufe HF nehmen jährlich zu. Es gibt gute Gründe warum das so ist. Im Vergleich zu Hochschulabsolvierenden, deren Ausbildung eher wissenschaftlich orientiert ist, sind Ausbildungen auf Stufe HF stark arbeitsmarkt- und umsetzungsorientiert. Wirtschaft und Verwaltung suchen nach Generalisten, die in der Lage sind, die vielfältigen betriebswirtschaftlichen Herausforderungen im beruflichen Alltag zu meistern und nachhaltig zu lösen. Im Vergleich zu eidg. Diplomen und Fachausweisen, welche eine Zeitpunktprüfung darstellen, ist die Ausbildung auf Stufe HF prozessorientiert und die Prüfungsleistungen verteilen sich auf 3 Jahre. Ausserdem werden die einzelnen Handlungsfeldern etappenweise geprüft. Dadurch entfällt ein ungewohnter Prüfungsdrill und die Praxis steht an erster Stelle. Aus diesen Gründen sind Abschlüsse auf Stufe HF sehr begehrt und besitzen ein hohes Ansehen auf dem Arbeitsmarkt.

Persönliche Beratung

Vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch und lassen Sie sich von unseren Qualitäten überzeugen. Wir freuen uns Sie persönlich kennen zu lernen.

Online Broschüre / PDF download

Betriebswirtschafter HF Luzern